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Die beste Futterart für deinen Hund
Warum es keine pauschale Antwort gibt.
Die ehrliche Antwort ist simpel – und für viele unbequem: Es gibt nicht die eine beste Futterart für alle Hunde.
Warum sich Klarheit im Hundetraining oft falsch anfühlt
Eines der grössten Probleme in der Hundeerziehung ist nicht fehlendes Wissen. Es ist nicht die falsche Leine. Nicht die falsche Technik. Nicht die falsche Übung.
Oft ist das eigentliche Problem viel tiefer.
Ehrlichkeit als Schlüssel im Coaching – und warum sie so schwer fällt
Wenn du zu mir ins Coaching kommst, gibt es einen Punkt, der wichtiger ist als alle Techniken, Werkzeuge oder Trainingsschritte: Ehrlichkeit zu dir selbst. Diese Ehrlichkeit ist unbequem, herausfordernd und manchmal anstrengend. Aber sie ist die Grundlage für jede echte Veränderung – und dein Hund spürt sie sofort.
Nervöse Hunde – warum Ruhe kein Zufall ist
Ein nervöser Hund ist kein Problemhund. Er ist ein Hund, dessen Nervensystem überlastet ist. Er nimmt mehr wahr, reagiert schneller, und hat Mühe, Reize zu filtern. Sein Körper läuft ständig auf Hochtouren – und wenn du ihm helfen willst, musst du lernen, Ruhe nicht zu erwarten, sondern zu gestalten.
Warum das Wort „Zwang“ im Hundetraining triggert – und was wirklich dahintersteckt
Immer wieder passiert es: Jemand hört das Wort „Zwang“ und reagiert sofort emotional – oft noch bevor er überhaupt verstanden hat, worum es wirklich geht. Das liegt nicht an dir. Es liegt am Wording. Denn das Wort „Zwang“ ist gesellschaftlich so stark aufgeladen, dass viele reflexartig an Gewalt, Unterdrückung oder Willkür denken – selbst wenn die Realität etwas völlig anderes ist. Im Hundetraining (und im Leben allgemein) ist das aber ein Missverständnis, das aufgeklärt werden muss.
Synchronisierung mit dem Hund
Warum der Anfang des Spaziergangs entscheidend ist. Eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird, lautet: Soll ich gleich zu Beginn des Spaziergangs üben oder den Hund zuerst austoben lassen und später trainieren? Meine klare Antwort ist: Der Anfang zählt. Nicht im Sinne von Drill, sondern im Sinne von Synchronisierung.
Konflikten aus dem Weg gehen – oder daran wachsen
Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einer Hundetrainerin, die jede Form von Begrenzung ablehnt. Sie arbeitet im Tierheim und ausschliesslich mit positiver Verstärkung. Mir ist wichtig, das gleich klarzustellen: Es geht mir hier nicht darum, das als gut oder schlecht zu bewerten. Diese Trainerin möchte genau das Gleiche wie ich. Sie möchte Hunden helfen. Sie möchte Menschen helfen, mit ihren Hunden ein besseres Team zu werden. Wir arbeiten aus der gleichen Intention. Aus dem Herzen. Mit Leidenschaft und Motivation. Und trotzdem wurde mir in diesem Gespräch etwas sehr Grundlegendes nochmals bewusst.
Meinungen in der Hundewelt – und warum das Ziel entscheidet
Mir ist bewusst, dass es in der Hundewelt unzählige Meinungen gibt. Viele Trainer vertreten ihre Methode als die beste oder einzig richtige. Jeder ist überzeugt davon, dass genau seine Ansicht stimmt. Was dabei oft vergessen geht, ist ein entscheidender Punkt: Ob eine Methode „stimmt“, kann immer nur im Bezug auf das Ziel beurteilt werden.
Was Authentizität im Alltag mit deinem Hund wirklich bedeutet
Viele Menschen sagen Sätze wie: „Ich will authentisch sein.“ oder „Ich mache das so, wie es sich für mich richtig anfühlt.“ Doch gerade in der Hundeerziehung führt dieser Gedanke viele in Schwierigkeiten. Denn Authentizität ist nicht einfach das Ausleben spontaner Gefühle. Authentizität ist kein „Ich bin halt so“ und schon gar keine Ausrede, impulsiv oder inkonsequent zu handeln. Echte Authentizität ist ein Entwicklungsprozess. Und genau hier beginnt der Zusammenhang zu deinem Hund.
Ego-Reaktion oder klare, reife Reaktion
Ein entscheidender Unterschied – im Leben wie im Hundetraining. Es gibt Momente, da spüren wir eine starke innere Energie. Ein Impuls, etwas zu stoppen. Ein Bedürfnis, einzugreifen. Ein klares Gefühl von: So nicht. Viele verurteilen diesen Impuls sofort. Sie nennen ihn Kontrollwahn, Härte oder Ego. Doch das greift zu kurz. Was hier wirkt, ist keine Boshaftigkeit. Es ist Fight-Energie – eine uralte, kraftvolle Schutzenergie, die jedes Säugetier in sich trägt. Auch wir. Auch unsere Hunde. Die entscheidende Frage ist nicht, ob diese Energie da sein darf. Die entscheidende Frage ist, wie wir sie nutzen.
Gemeinsam statt gegeneinander – was das Gruppentraining wirklich bedeutet
Viele sind aufgeregt, wenn sie zum ersten Mal ins Gruppentraining kommen. Das ist ganz normal – und völlig okay. Ich weiss, dass es Mut braucht, vor allem, wenn man nicht weiss, was einen erwartet. Doch ich möchte, dass du weisst: Im Gruppentraining geht es nicht um Leistung. Es geht nicht um Vergleich, nicht um Bewertung, nicht um „besser“ oder „schlechter“.
Wenn Training nicht wirkt – und warum sich manche Menschen trotzdem alleingelassen fühlen
Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du hast viel investiert. Zeit, Geld, Hoffnung. Du willst, dass es endlich besser wird mit deinem Hund. Und trotzdem bleibt da Frust. Unsicherheit. Das Gefühl, es greift nicht so, wie du es dir erhofft hast. Dann taucht schnell ein Gedanke auf: Ich werde alleingelassen. Doch genau hier lohnt es sich, kurz innezuhalten und ehrlich hinzuschauen.
Ist ein Hund mit 2 Jahren noch in der Pubertät?
Eine klare Einordnung aus der Trainingspraxis. Viele Hundehalter hören den Satz: „Ach, der ist halt noch in der Pubertät.“ Manchmal mit 10 Monaten. Manchmal mit 18 Monaten. Und manchmal sogar noch mit 2 Jahren. Genau hier entsteht Verwirrung. Und oft auch eine Ausrede. Schauen wir es sauber an.
Hunde sprechen – die Frage ist, ob wir zuhören
Jedem sollte klar sein: Hunde sprechen nicht wie wir Menschen. Sie benutzen keine Worte – und doch kommunizieren sie den ganzen Tag mit uns. Sie sprechen mit ihrem Verhalten, mit ihrer Energie, mit ihrer Körpersprache. Und sie sprechen oft sehr laut.
Warum du nicht deinem Hund vertrauen musst – sondern dir selbst
Viele Hundehalter glauben, sie müssten ihrem Hund einfach mehr vertrauen. Doch Vertrauen ist nichts, das man einfach beschliesst – Vertrauen muss erarbeitet werden. Nur, weil du deinem Hund mehr vertraust, heisst das nicht automatisch, dass er auch vertrauenswürdig ist. Vertrauen entsteht nicht durch Hoffnung, sondern durch Erfahrung, Verlässlichkeit und Wiederholung.
Die Spielregeln des Lebens – und was sie mit Hundetraining zu tun haben
Das Leben hat Spielregeln. Ob man daran glaubt oder nicht, spielt keine Rolle – sie gelten trotzdem. Man kann nach ihnen spielen oder sie ignorieren, aber sie hören deswegen nicht auf zu wirken. Diese Spielregeln finden wir überall – auch in der Erziehung. Und wer sie versteht und beachtet, kommt immer schneller, stabiler und harmonischer ans Ziel.
Wie unbewusste Glaubenssätze dein Verhalten – und das deines Hundes – steuern
Viele Menschen glauben, sie entscheiden bewusst, was sie tun. Doch in Wahrheit werden wir bei fast allem, was wir denken, fühlen oder tun, von unterbewussten Glaubenssätzen gesteuert. Diese Glaubenssätze sind wie unsichtbare Programme, die im Hintergrund laufen – oft unbemerkt, aber unglaublich stark. Sie beeinflussen, wie du auf deinen Hund reagierst, wie du Grenzen setzt, wie du mit Rückschlägen umgehst und wie du Autorität lebst.
Hör auf, dich zu vergleichen – dein Weg mit deinem Hund ist einzigartig
Der Mensch neigt dazu, sich zu vergleichen. Wir sehen den Hund des Nachbarn, wie er locker an der Leine läuft, wie er ruhig bleibt, wenn andere Hunde vorbeikommen – und sofort beginnt der Vergleich im Kopf: „Wieso klappt das bei mir nicht?“ „Warum funktioniert das bei denen so einfach?“ Doch dieser Vergleich führt nur in eine Richtung: zu Frust, Druck und Selbstzweifel.
Was dein Hund wirklich braucht – und wann
Wenn ein Hund krank ist, verletzt oder schwach, dann ist klar, was er braucht: Zuneigung, Empathie, Nähe und Fürsorge. Er soll spüren, dass du da bist, dass er sich fallen lassen darf und dass er in Sicherheit ist. Doch viele Menschen machen den Fehler, dieselbe Reaktion auch dann zu zeigen, wenn der Hund nervös, überfordert oder ignorant ist. Und genau das bringt ihn noch mehr aus dem Gleichgewicht.
Wieder lernen, inspiriert zu lernen
Wenn wir Kinder sind, lernen wir mit Begeisterung. Wir entdecken, erforschen, probieren aus – ohne Angst vor Fehlern, ohne Druck, ohne Bewertung. Wir sind intrinsisch motiviert – also von innen heraus inspiriert, Neues zu verstehen. Doch mit der Zeit verlieren viele Menschen genau dieses Gefühl. Lernen wird zu etwas, das man tun muss – nicht mehr zu etwas, das man tun will.
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