Wie unbewusste Glaubenssätze dein Verhalten – und das deines Hundes – steuern
Viele Menschen glauben, sie entscheiden bewusst, was sie tun. Doch in Wahrheit werden wir bei fast allem, was wir denken, fühlen oder tun, von unterbewussten Glaubenssätzen gesteuert. Diese Glaubenssätze sind wie unsichtbare Programme, die im Hintergrund laufen – oft unbemerkt, aber unglaublich stark. Sie beeinflussen, wie du auf deinen Hund reagierst, wie du Grenzen setzt, wie du mit Rückschlägen umgehst und wie du Autorität lebst.
Was sind unterbewusste Glaubenssätze?
Unterbewusste Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über dich, das Leben und andere Menschen. Sie entstehen meist in der Kindheit – aus Erfahrungen, Erlebnissen, Prägungen oder aus dem, was uns vorgelebt wurde.
Zum Beispiel:
„Ich darf keine Fehler machen.“
„Ich muss es immer allen recht machen.“
„Wenn ich streng bin, verliere ich Liebe.“
„Ich bin nicht gut genug.“
„Kontrolle bedeutet Sicherheit.“
Diese Sätze wirken weiter – selbst dann, wenn wir sie längst vergessen haben.
Was das mit deinem Hund zu tun hat
Viele Glaubenssätze haben scheinbar nichts mit Hunden zu tun – und prägen trotzdem dein Verhalten im Training. Wenn du z. B. als Kind gelernt hast, dass Strenge „böse“ ist, fällt es dir heute schwer, deinem Hund klare Grenzen zu setzen. Wenn du gelernt hast, dass Liebe nur dann kommt, wenn du gefällst, wirst du unbewusst versuchen, es auch deinem Hund recht zu machen – statt ihn konsequent zu führen. Wenn du gelernt hast, dass Fehler peinlich sind, vermeidest du Situationen, in denen du dich unsicher fühlst – z. B. Begegnungen, in denen dein Hund bellen könnte. Das Problem: Dein Hund reagiert nicht auf dein Wissen, sondern auf deine innere Haltung.
Wissen reicht nicht
Ich sehe das oft im Coaching: Meine Kursteilnehmer wissen nach einer gewissen Zeit genau, was sie tun müssten – aber sie tun es nicht. Nicht, weil sie faul sind, sondern weil ein unbewusster Glaubenssatz sie blockiert. Das ist wie beim Sport: Ein Athlet kann im Training alles perfekt können, aber im Wettkampf versagt er, weil im Unterbewusstsein ein Satz läuft wie: „Ich darf nicht versagen.“ Dasselbe passiert im Hundetraining: Im Training funktioniert alles – doch im Alltag, wenn’s drauf ankommt, blockiert etwas innerlich.
Mein Job als Coach
Meine Aufgabe ist es nicht nur, dir das praktische und theoretische Wissen zu geben, damit du deinen Hund führen und erziehen kannst. Das ist nur die halbe Arbeit. Der andere – oft viel entscheidendere – Teil ist, dir deine unbewussten Glaubenssätze bewusst zu machen. Denn erst, wenn du erkennst, welche Programme dich leiten, kannst du sie verändern. Ich helfe dir, diese Muster umzuprogrammieren – damit du im Alltag wirklich frei, ruhig und klar reagieren kannst, anstatt von alten Emotionen gesteuert zu werden.
Bewusstsein schafft Veränderung
Sobald du beginnst, deine eigenen inneren Überzeugungen zu erkennen, verändert sich alles: deine Haltung, deine Energie, deine Kommunikation – und damit auch das Verhalten deines Hundes. Denn Hunde folgen nicht den Worten, sondern der Schwingung dahinter. Wenn du in dir klar bist, wird dein Hund es auch sein. Wenn du in dir Ruhe hast, findet auch dein Hund Ruhe.
Fazit
Dein Hund reagiert nicht auf dein Wissen, sondern auf dein Bewusstsein. Deshalb ist echte Veränderung nicht nur Training – sondern innere Arbeit. Wenn du bereit bist, nicht nur deinen Hund, sondern dich selbst zu verstehen, öffnet sich eine völlig neue Ebene von Klarheit, Vertrauen und Verbindung. Das ist der Punkt, an dem Training aufhört, Technik zu sein – und zu Führung wird.
Willst du verstehen, welche unbewussten Muster dich in der Erziehung deines Hundes blockieren – und wie du sie verändern kannst? Dann starte mit deinem kostenlosen Erstgespräch!