Arroganz oder Klarheit? – Warum ich zu meiner Meinung stehe
Es gibt Hundetrainer oder selbsternannte Hundeexperten, die nennen mich arrogant. Doch was sie verwechseln, ist ganz einfach: Klarheit mit Arroganz.
Der Unterschied zwischen Klarheit und Arroganz
Arroganz wäre, wenn ich von mir selbst behaupten würde, ich sei der Beste – und mich gleichzeitig über andere stelle.
Arroganz wäre, wenn ich abgehoben, unfreundlich oder überheblich auftreten würde.
Ich wäre arrogant, wenn ich glauben würde, schon alles zu wissen und mich nicht mehr weiterentwickeln müsste.
Ich wäre arrogant, wenn ich anderen meine Meinung aufzwingen würde, ohne dass sie mich danach gefragt haben.
Oder wenn ich Menschen kritisieren würde, die etwas besser können als ich, anstatt von ihnen zu lernen.
Das alles bin ich nicht – und das will ich auch nicht sein.
Was Klarheit wirklich bedeutet
Klarheit bedeutet, zu wissen, wofür man steht.
Klarheit bedeutet, eigene Werte zu haben, eine klare Haltung einzunehmen und diese auch nach aussen zu vertreten.
Ich habe mir über Jahre ein System erarbeitet, das funktioniert – für mich, meine Kunden und ihre Hunde. Und ich stehe dazu.
Nicht, weil ich glaube, dass es das einzige System ist, sondern weil ich weiss, dass es funktioniert, wenn man es konsequent anwendet.
Jeder definiert „den Besten“ anders
„Der Beste“ zu sein liegt immer im Auge des Betrachters.
Es hängt davon ab, welche Werte und Massstäbe man anlegt.
Ich selbst versuche, die beste Version von mir selbst zu sein – ich versuche jeden Tag, mein Bestes zu geben.
Ich arbeite an den Feinheiten, an meiner Kommunikation, an meinem Training, an meinem Wissen.
Ich hinterfrage mich ständig und suche Wege, mich und meine Arbeit noch weiter zu verbessern.
Denn wahre Stärke liegt nicht in Perfektion, sondern in ständigem Wachstum.
Energie in das Wesentliche lenken
Wenn mich jemand arrogant nennt oder versucht, mich kleinzureden, dann sehe ich das als Teil des Spiels.
Neid, Missgunst und Kritik gehören dazu – besonders online.
Aber ich gebe meine Energie lieber in meine Kunden, deren Hunde und in mich selbst.
Ich konzentriere mich auf Ergebnisse – nicht auf Diskussionen. Denn während andere kritisieren, arbeite ich mit Menschen, die wirklich etwas verändern wollen. Das ist mein Weg.
Wachstum statt Vergleich
Ich vergleiche mich nicht mit anderen.
Jeder Trainer interpretiert Hundeerziehung auf seine Weise – und das ist völlig in Ordnung.
Ich respektiere das.
Ich selbst fokussiere mich lieber auf das, was ich beeinflussen kann: Mich selbst, meine Arbeit, mein Team, meine Kunden.
Und das Schönste daran ist: Wenn meine Kunden wachsen, wächst auch der Hund – und ich wachse mit ihnen. Dafür bin ich dankbar.
Fazit
Klarheit ist keine Arroganz.
Klarheit ist ein Zeichen von innerer Ruhe und Überzeugung.
Ich weiss, wofür ich stehe.
Ich weiss, was funktioniert.
Und ich weiss, dass ich niemals aufhören werde, mich weiterzuentwickeln.
Denn das Ziel ist, das bestmögliche Ich zu sein – und immer besser zu werden.
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