Unterschiedliche Ausgangslagen. Ein klarer Weg. Veränderungen, die durch konsequente Umsetzung entstanden sind.
Kostenlos · per Zoom · in der Regel 30 bis 45 Minuten · ohne Registrierung
Kundinnen und Kunden erzählen, wo sie mit ihrem Hund gestartet sind, was sie im Training verändert haben und was heute im Alltag möglich ist – in ihren eigenen Worten.
Auch dein Weg fängt mit einem Gespräch an.
Kostenlos · per Zoom · in der Regel 30 bis 45 Minuten · ohne Registrierung
Fünf Menschen erzählen ihren Weg selbst – von der Ausgangslage bis heute. Tippe auf einen Namen, um die ganze Geschichte zu lesen. Alle fünf wurden im Januar 2026 aufgezeichnet.
Einen eigenen Hund zu haben, war schon immer mein grosser Wunsch. Vor rund vier Jahren begann ich, mich intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Dabei stiess ich eher zufällig auf den Irish Soft Coated Wheaten Terrier, eine Rasse, die ich bis dahin nicht kannte. Rückblickend war es Zufall und gleichzeitig genau der Hund, der zu mir passen sollte.
Ich lebe mit meinem Mann und meinen drei Kindern in einem Haus mit Garten. Juna kam im April 2023 als Welpe zu uns, in einer Phase, in der ich beruflich eine Auszeit hatte. Heute arbeite ich wieder, und Juna begleitet mich an einem Tag pro Woche zur Arbeit.
Schon früh war klar: Juna ist kein einfacher Hund. Aus einem Dreierwurf war sie diejenige, die auffiel. Sie ging immer wieder an Grenzen, liess sich kaum beeindrucken und machte unbeirrt weiter. Heute weiss ich, sie war von Anfang an willensstark, selbstbewusst und fordernd.
Die erste Zeit war wunderschön. Juna schlief viel, suchte Nähe, kuschelte sich an mich. Wir waren verliebt. Alles fühlte sich leicht an. Doch mit drei bis vier Monaten änderte sich das Bild. Juna drehte auf. Sie kam kaum zur Ruhe, sprang uns in die Waden, riss Dinge weg, konnte nicht warten, nicht still bleiben, keine Grenzen akzeptieren.
Die Nächte wurden kürzer, ich müde, unsicher und zunehmend überfordert. Irgendwann stand ich da mit einem Hund, den ich liebte und mit dem ich im Alltag nicht mehr zurechtkam.
Wie viele andere startete ich mit einer Welpenschule und wechselte – weil ich nicht zufrieden war – in eine weitere Hundeschule. Dort wurde viel mit Belohnung gearbeitet. Juna machte vieles richtig, solange ich Futter in der Hand hatte. Doch ich hatte kein Gefühl von Verlässlichkeit. Ich kam mir vor wie ein Futterautomat. Und vor allem spürte ich, dass mir etwas Entscheidendes fehlte.
Schon früh stiess ich auf die Homepage von Marc Welti. Sein Ansatz sprach mich sofort an. Trotzdem entschied ich mich zunächst dagegen. Vielleicht wegen des Weges, vielleicht wegen der Kosten, vielleicht auch, weil ich innerlich noch nicht bereit war.
Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass es nie wirklich um den Preis gegangen war. Rechnet man Kurse, die wenig gebracht haben, Leckerlis, Zubehör und all die Umwege zusammen, war der Unterschied gering. Der eigentliche Unterschied lag im Ertrag. Also entschied ich mich bewusst für diesen Weg.
Als ich das Training mit den Online-Modulen, Gruppen-Calls, Einzelcoachings und späteren Gruppentrainings buchte, war ich von Anfang an überzeugt. Das Konzept war für mich logisch, klar und nachvollziehbar.
Ich begann sofort konsequent zu trainieren. Rückblickend war genau das der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe nie wirklich am Konzept gezweifelt, auch dann nicht, wenn ich viele ungefragte Tipps von anderen Hundehaltern erhielt, die überzeugt waren, es besser zu wissen.
Je konsequenter ich arbeitete, desto selbstverständlicher wurde das Training. Mit der Zeit ging es nicht mehr ums Üben, sondern um gemeinsames Unterwegssein.
Juna bringt einen ausgeprägten Jagdtrieb mit. Früher jagte sie Katzen, Rehe und alles, was sich bewegte. Durch das konsequente Training habe ich ihr klare Grenzen vermittelt, sodass sie heute nicht mehr jagt und sich zuverlässig an mir orientiert.
Nach den Online-Modulen und zwei privaten Coachings waren wir bereit für das Gruppentraining. Beim ersten Mal war ich sehr nervös. Die Trainings fanden im Wald statt, mit anderen Hunden und in echten Alltagssituationen.
Marc war jederzeit präsent. Er machte mich aufmerksam, wenn meine Führung in einer Situation nicht klar genug war. Diese Genauigkeit verlangte mir viel Aufmerksamkeit ab und war genau deshalb so wirksam.
Die wöchentlichen Calls waren ein zentraler Bestandteil des Trainings. Dort konnte ich Fragen stellen, zuhören und vor allem von den konkreten Antworten auf diese Fragen profitieren. Auch die Fragen der anderen Teilnehmenden eröffneten neue Perspektiven und halfen mir, Zusammenhänge besser zu verstehen.
Heute habe ich einen Hund, dem ich vertraue. Juna kann überall ohne Leine unterwegs sein, auch in anspruchsvollen Situationen wie in der Stadt, in Läden oder im Restaurant. Diese Freiheit ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von strukturiertem Training, klarer Kommunikation, verbindlichen Abmachungen und konsequentem Dranbleiben.
Diese Reise hat mich verändert. Ich habe gelernt, Verantwortung wirklich zu übernehmen. Nicht nur für meinen Hund, sondern auch für mein eigenes Handeln.
Viele Menschen wünschen sich einen gut erzogenen Hund. Aber nicht alle sind bereit, den Weg dorthin wirklich zu gehen. Dieser Weg ist nicht immer bequem. Er fordert Einsatz, Zeit und den Mut, auch gegen Widerstände bei sich zu bleiben.
Ich bin diesen Weg gegangen. Und genau deshalb ist Juna heute frei.
Diese Geschichte zeigt sehr deutlich, dass Freiheit mit dem Hund kein Zufall ist. Juna ist kein Hund ohne Instinkte. Sie ist eine Hündin mit Jagdtrieb, Energie und eigener Persönlichkeit. Entscheidend war nicht, diese Eigenschaften wegzumachen, sondern ihnen mit klarer Führung einen Rahmen zu geben, in dem sie sich frei bewegen kann.
Was diese Reise besonders macht, ist die Bereitschaft der Halterin, Verantwortung zu übernehmen. Auch dann, wenn es unbequem wurde oder Zweifel auftauchten. Sie hat ihre Haltung immer wieder überprüft, angepasst und ist konsequent drangeblieben.
Diese Geschichte steht stellvertretend für viele Teams im Training. Sie zeigt, dass echte Veränderung möglich ist, wenn Menschen bereit sind, ihren Teil zu übernehmen und den Weg bewusst zu gehen.
Jede dieser Geschichten hat mit einem Gespräch angefangen.
Kostenloses Erstgespräch buchenIch bin Barbara, 70 Jahre alt. Seit meiner Pensionierung lebe ich gemeinsam mit meinem Partner Peter in einem kleinen Weiler im Zürcher Oberland. Wir sind viel draussen, lieben die Natur und die Ruhe des Landlebens.
Vor sieben Jahren entschieden wir uns für einen Hund. Unsere Wahl fiel auf den damals fünf Monate alten, schwarzen Briard-Rüden Ocharis. Ich schloss ihn sofort in mein Herz.
Schon früh zeigte sich sein Wesen. Ocharis war nervös und ängstlich, zugleich aber auch frech, willensstark und voller Energie. Uns wurde schnell klar, dass das Zusammenleben mit ihm mit besonderen Herausforderungen verbunden sein würde.
Jede Hundebegegnung war schwierig. Ocharis bellte, sprang in die Leine und war kaum zu bändigen. An der Leine zog er mit unglaublichem Vorwärtsdrang. Im Freilauf oder teilweise an der Leine sprang er mich an und setzte immer wieder seine Zähne ein. Ich hatte unzählige blaue Flecken und viele zerrissene Kleider.
Ocharis führte uns an der Nase herum. Er wollte oft den Ton angeben. Er bellte und randalierte, wenn etwas gegen seinen Willen ging.
Ich war völlig überfordert, hilflos, fürchtete seine Angriffe und zweifelte sehr an mir. Dies zumal Peter ihn einiges besser im Griff hatte und von ihm respektiert wurde. Ich war immer der Meinung, mit meiner Zuneigung würde es besser, und kraulte und streichelte ihn oft und sprach sanft mit ihm. Sein Verhalten erklärte ich mir lange und entschuldigte es immer wieder, ohne ernsthaft in Erwägung zu ziehen, klare Grenzen zu setzen. Ich wusste mir nicht zu helfen, fasste immer wieder Mut, konnte ihn jedoch nicht bändigen.
Durch Zufall sind wir zu Marc ins Hundetraining gekommen, als Ocharis vier Jahre alt war. Wir wussten sofort: Das ist das Richtige. Es fielen mir Schuppen von den Augen, endlich hatte ich Werkzeug zum Trainieren zur Verfügung. Das war eine riesige Erleichterung.
Mit der Zeit war ich immer mehr in der Lage, Verantwortung zu übernehmen und im Tun meine eigene Stärke zu entwickeln. Jeden Spaziergang nutzten Peter und ich zum Üben, und es ging vorwärts. Zum Glück haben wir immer am gleichen Strang gezogen. Anfangs konnte nur Peter ihn im Gruppentraining führen, nach einiger Zeit habe ich ihn in der Gruppe übernommen. Das war ein toller Erfolg und eine grosse Freude. Durch die Begegnungen und das Trainieren in der Gruppe habe ich Sicherheit und Mut gewonnen. Das überträgt sich auf Ocharis. Er zeigt sich heute oft souverän.
Nervosität und Aufgeregtheit sind ihm ein Stück weit geblieben, mit dem Unterschied, dass ich heute weiss, wie er wieder zur Ruhe kommen kann.
Es gab und gibt auch Rückschritte. Ich habe akzeptiert, dass Lernen ein Prozess ist und nicht linear verläuft. Gerade darin liegt für mich ein grosser Wert. Ich lerne dabei sehr viel über mich selbst.
Der Alltag mit ihm ist heute meist entspannt, er kennt und akzeptiert ein Nein und verträgt sich mit anderen Hunden. Vieles hat sich durch unsere Konsequenz, Klarheit und Ernsthaftigkeit zum Guten gewendet. Die Bindung zu Ocharis ist stark geworden, er orientiert sich an mir.
Ich bin dankbar dafür, gelernt zu haben, Verantwortung zu übernehmen und Ocharis Sicherheit zu geben. Heute ist es eine Freude, mit ihm unterwegs zu sein. Ich erlebe und erfahre, wie sich Echtheit anfühlt und wie hilfreich ein klares Nein ist. Ich habe gelernt, dass Konsequenz sowie das Übereinstimmen von meiner inneren und äusseren Haltung der Schlüssel zum Erfolg sind.
Vielen Dank, lieber Marc, für dein hochkompetentes Coaching. Dein Fachwissen, deine Erfahrung und Geduld beim Erarbeiten von Lösungen sind eine immense Unterstützung auf meinem Weg mit Ocharis.
Laupen, im Januar 2026
Barbaras Geschichte zeigt sehr deutlich, dass Führung nichts mit Alter oder körperlicher Stärke zu tun hat. Sie zeigt, dass Entwicklung immer dort beginnt, wo ein Mensch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst ernst zu nehmen.
Ocharis war nie «zu schwierig». Er war ein Hund, der klare Abmachungen, Verbindlichkeit und ein zielorientiertes Training brauchte. Was lange fehlte, war kein guter Wille, sondern ein Rahmen, in dem Barbara lernen konnte, Sicherheit aus Haltung statt aus Zuneigung zu geben.
Im Training wurde sichtbar, wie sehr sich ein Hund verändert, wenn sein Mensch konsequent, klar und innerlich stimmig wird.
Barbaras Entwicklung ist kein schneller Erfolg. Sie ist das Ergebnis von Dranbleiben, Üben, Rückschritten und ehrlicher Selbstreflexion. Barbara hat unzählige Male an den Gruppentrainings teilgenommen und dafür regelmässig einen weiten Anfahrtsweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf sich genommen.
Dieses Commitment hat mich sehr beeindruckt. Es zeigt, dass Veränderung dort entsteht, wo ein Mensch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und konsequent an sich zu arbeiten. Barbaras Weg macht deutlich, dass Führung lernbar ist und dass echte Entwicklung dann möglich wird, wenn jemand bereit ist, die sprichwörtliche Extrameile zu gehen.
Ocharis ist heute kein anderer Hund. Aber er lebt mit einem Menschen, der ihm Orientierung gibt. Und genau das ist der Unterschied.
Jede dieser Geschichten hat mit einem Gespräch angefangen.
Kostenloses Erstgespräch buchenMein Name ist Magdalena, ich bin 31 Jahre alt und arbeite als Psychotherapeutin in einer Praxisgemeinschaft. Ich lebe mit meiner Vizslahündin Wilma, heute acht Monate alt, in einer Wohnung. Der Wunsch nach einem eigenen Hund begleitet mich seit meiner Kindheit.
Der Zeitpunkt fühlte sich nun richtig an, weil ich mich vor rund zwei Jahren selbstständig gemacht habe und Wilma mit in meine Therapiesitzungen nehmen kann. Davor arbeitete ich etwa sechs Jahre in einer Psychiatrie. Dort wäre es nicht möglich gewesen, einen Hund mitzunehmen.
Wilma lebte vor mir bereits in einer anderen Familie und wurde zur Züchterin zurückgegeben, da sie als sehr anspruchsvoll erlebt wurde. Ich habe sie mit 16 Wochen übernommen. Eigentlich hatte ich geplant, erst im darauffolgenden Jahr einen Welpen aus einem neuen Wurf zu holen. Alles kam schneller als gedacht.
Als ich Wilma zum ersten Mal sah, war ich schockverliebt und gleichzeitig völlig überwältigt. Ich nahm sie als neugierig, energiegeladen, offen und sehr anhänglich wahr.
Weil Wilma ungeplant so früh in mein Leben trat, konnte ich meine Arbeit mit meinen Klientinnen und Klienten nicht wie vorgesehen reduzieren. Bereits eine Woche nach ihrem Einzug musste sie mich in meine hochfrequenten Therapiesitzungen begleiten. Das war extrem anstrengend. Ich wollte sowohl Wilma als auch meinen Klientinnen und Klienten gerecht werden.
In dieser Phase traf ich deutlich weniger Freunde, mein regelmässiges Yoga fiel weg und viele meiner bisherigen Energiequellen standen mir nicht mehr zur Verfügung.
Ich hatte sehr viele Unsicherheiten. Sie betrafen praktisch alles: Erziehung, Ernährung, Pflege und Gesundheit. Ich verlor mich schnell in Details und wusste nicht, wo ich anfangen sollte.
Ich hatte im Vorfeld unzählige Bücher gelesen und YouTube-Videos angeschaut. Die Vielzahl an teils widersprüchlichen Informationen überforderte mich massiv. Mein Anspruch war es, Wilma von Beginn an Orientierung und Klarheit zu geben. Nur hatte ich diese Klarheit selbst noch nicht in dem Ausmass, das ich mir wünschte.
Noch bevor ich von Wilma wusste, hatte ich mich bereits für das Training von Marc Welti angemeldet. Mir wurde eine Option angeboten, bei der ich die Inhalte schon vorab anschauen konnte und später, sobald der Hund da ist, auf das reguläre Training wechseln konnte.
Der hoch strukturierte Trainingsplan gab mir vom ersten Moment an Halt. Statt mich weiter in Gedanken, Fragen und Zweifeln zu verlieren, konnte ich innerlich loslassen und mich führen lassen. Ich wusste, was jetzt wichtig ist und was warten darf. Diese klare Struktur brachte mir Ruhe, Sicherheit und eine Entlastung, die ich in dieser Phase dringend gebraucht habe.
Die grösste Veränderung für mich persönlich war, dass ich gelernt habe, in der Öffentlichkeit Raum einzunehmen. Normalerweise bin ich eher ruhig und bemüht, nicht aufzufallen.
Wilma braucht eine klare und verlässliche Kommunikation, um sich orientieren zu können. Für mich bedeutete das, meine Haltung nach aussen sichtbar zu machen und in entscheidenden Momenten präsent zu sein.
Gerade zu Beginn wurde mir bewusst, wie schnell Führung von aussen bewertet wird. Nicht jede Reaktion war unterstützend. Diese Phase brachte mich jedoch in einen wichtigen Lernprozess: bei mir zu bleiben, meine Werte ernst zu nehmen und mich nicht über äussere Meinungen zu definieren.
Ich lernte, bei mir und bei Wilma zu bleiben und meinen Werten treu zu sein. Mit zunehmenden Fortschritten drehte sich das Bild komplett. Aus Kritik wurden Komplimente.
«Leute wollen einen erzogenen Hund, aber nicht sehen, wie man ihn erzieht.»
Die Unterstützung und der Zuspruch in den wöchentlichen Zoom-Meetings haben mir in dieser Phase enorm geholfen.
Ich bin deutlich klarer in meiner Kommunikation geworden, vor allem in der Öffentlichkeit. Diese innere Klarheit überträgt sich auf Wilma und macht sie spürbar ruhiger. Viele Abmachungen setzt sie heute ganz ohne Kommando um. So legt sie sich beispielsweise oft von selbst in ihr Bettchen, sobald eine Therapiesitzung beginnt.
Wilma hat sich gut in unseren Alltag integriert. Es gibt Spaziergänge, bei denen gezielt trainiert und die Schwierigkeit schrittweise erhöht wird.
Das Reisen mit Zug, Bus und Tram kennt sie inzwischen gut. Auch volle Bahnhöfe meistert sie erstaunlich souverän.
Ruhephasen findet sie nicht immer toll. Notwendig sind sie trotzdem. Etwa drei Stunden kann sie gut alleine bleiben. Bin ich anwesend, sucht sie sehr gerne Nähe. Gleichzeitig braucht sie in diesen Momenten weiterhin klare Abgrenzung, weshalb ich sie regelmässig auf ihren Platz verweise. Das hilft ihr, selbst zur Ruhe zu kommen und nicht permanent auf meine Aufmerksamkeit angewiesen zu sein.
Hundebegegnungen sind nach wie vor ein Thema, das wir aktuell im Gruppentraining vertiefen. Für ihr Alter macht Wilma das insgesamt schon sehr gut.
Ein hartnäckiges Thema ist das Kotfressen, vor allem im Wald. Daran möchte ich bewusst weiterarbeiten, weil dieses Thema mich im Alltag nach wie vor herausfordert. Weil Wilma in allen anderen Bereichen grosse Fortschritte macht, versuche ich auch hier konsequent dranzubleiben.
Sehr viel. Wilma ist ein Spiegel und macht meine Themen unmittelbar sichtbar. Jede Veränderung in meiner inneren Haltung oder in meinem Verhalten wirkt sich direkt auf sie aus.
Ein prägendes Beispiel war das Sofa. In dem Moment, in dem ich innerlich wirklich klar war und das Training konsequent umsetzte, verstand Wilma es sofort. Von einem Tag auf den anderen war das Thema erledigt.
Die ersten sichtbaren Fortschritte motivierten mich enorm, das Trainingskonzept konsequent weiterzugehen. Die klare Struktur und die Prinzipien gaben mir einen verlässlichen Rahmen, an dem ich mich orientieren konnte.
Durch meinen Beruf bin ich mir vieler Muster theoretisch bewusst. Mit Wilma durfte ich diese Erkenntnisse durch das Training erstmals körperlich erleben, im Alltag überprüfen und nachhaltig verankern.
Rückblickend würde ich alles genau so wieder machen. Alle Fehler, meine eigenen wie auch die von Wilma, waren Teil eines Lernprozesses, der uns genau dorthin gebracht hat, wo wir heute stehen.
Das Training gab mir in dieser intensiven Phase Struktur, Orientierung und einen klaren Rahmen. Es half mir, nicht in Unsicherheit oder Selbstzweifeln stecken zu bleiben, sondern Verantwortung zu übernehmen und Schritt für Schritt dranzubleiben.
Meinem früheren Ich würde ich mehr Gelassenheit und mehr Vertrauen in den Prozess mitgeben. Vor allem aber das Vertrauen, dass Klarheit, Konsequenz und eine gute Begleitung den Weg leichter machen, auch wenn es sich zwischendurch nicht so anfühlt.
Ein Weg, auf dem ich gelernt habe, mehr Raum einzunehmen. Für mich und für Wilma.
Diese Geschichte steht exemplarisch für viele Mensch-Hund-Teams im Training. Nicht, weil der Hund besonders schwierig wäre, sondern weil der Mensch bereit ist, hinzuschauen.
Magdalena zeigt, dass Führung mit innerer Klarheit, Struktur und der Bereitschaft zu tun hat, Verantwortung zu übernehmen, auch dann, wenn es unbequem wird.
Das Training wirkt hier nicht als schnelle Lösung, sondern als verlässlicher Rahmen. Es gibt Halt, Orientierung und eine klare Richtung, wenn Unsicherheit, Emotionen und Alltag gleichzeitig wirken. Genau dort entsteht Entwicklung. Nicht perfekt, aber ehrlich und nachhaltig.
Magdalena ist eine sehr motivierte Hundehalterin, die sich mit grosser Sorgfalt und Ernsthaftigkeit auf den Trainingsprozess einlässt. Sie ist regelmässig in den Gruppen-Calls präsent, stellt dort reflektierte, tiefgehende Fragen und setzt die Inhalte konsequent im Alltag um. Auch in den Gruppentrainings arbeitet sie kontinuierlich mit und macht sichtbar Fortschritte.
Ihr beruflicher Hintergrund zeigt sich deutlich. Sie versteht das Training nicht nur auf einer oberflächlichen Ebene, sondern in seiner gesamten Tiefe. Zusammenhänge, innere Haltung und Konsequenz sind für sie keine abstrakten Begriffe, sondern gelebte Praxis.
Wilma ist noch sehr jung, hat sich aber bereits bemerkenswert entwickelt. Sie läuft heute zum Beispiel sehr entspannt an der Leine, was gerade bei einem Vizsla keineswegs selbstverständlich ist. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Klarheit, Engagement und konsequentem Training.
Jede dieser Geschichten hat mit einem Gespräch angefangen.
Kostenloses Erstgespräch buchenMein Name ist Giacun. Ich bin 60 Jahre alt, seit vielen Jahren verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Seit rund 25 Jahren arbeite ich als selbstständiger Unternehmensberater und Coach. Hunde begleiten mich schon lange: Tosca, unsere Foxred-Labradorhündin, ist inzwischen drei Jahre alt und bereits unser zweiter Labrador.
Tosca ist eine robuste und selbstbewusste Hündin. Sie begegnet Menschen und anderen Hunden freundlich, manchmal etwas stürmisch. Andere Hunde üben eine enorme Anziehungskraft auf sie aus. Draussen ist sie aktiv und neugierig, zuhause ruhig und genügsam. Eigentlich ein Hund, von dem man sagen könnte: alles bestens. Und doch war genau das nicht der Fall.
Weil Tosca nicht unser erster Hund ist, ging ich davon aus, viel über Hunde zu wissen und alles im Griff zu haben. Ich begann früh mit einfachen Übungen wie «Sitz» und «Platz» und arbeitete – wie früher – mit Leckerlis. Anfangs schien das auch zu funktionieren.
Die ersten Irritationen kamen im Welpenkurs. Ab etwa der vierten Stunde kam Tosca nicht mehr zu mir zurück. Stattdessen rannte sie zu den anderen Hunden oder schnüffelte interessiert in der Umgebung herum. Auch attraktivere Leckerlis änderten nichts daran. Ich stand da mit Wursträdchen in der Hand, rief sie, lockte sie – und wurde ignoriert. Dieses Gefühl, meinen eigenen Hund nicht mehr zu erreichen, hat mich tief verunsichert.
Ich fühlte mich ratlos und zunehmend ohnmächtig. Für Tosca war es deutlich interessanter, mit anderen Hunden zu spielen und ihre Umgebung zu erkunden, als sich an mir oder an den Leckerlis zu orientieren, die ich ihr anbot.
Schon als Welpe liess ich sie sehr viel mit anderen Hunden spielen, in der Annahme, sie dadurch gut zu sozialisieren und später besser zugänglich zu machen. Rückblickend erkannte ich, dass genau das ein Trugschluss war und zu den Herausforderungen beigetragen hat, mit denen wir später konfrontiert waren.
Spaziergänge waren angespannt, Begegnungen mit anderen Hunden chaotisch. Alles, was ich bisher über Hundeerziehung zu wissen glaubte, schien plötzlich nicht mehr zu funktionieren. Gleichzeitig wuchs leise der Zweifel an mir selbst. Irgendwann wurde mir klar: So kann es nicht weitergehen.
Ich begann gezielt nach Erziehungsansätzen ohne Futter zu suchen und stiess dabei auf das Konzept «Hund ohne Leine» von Marc Welti. Der Gedanke sprach mich sofort an, auch weil ich mit meinem ersten Hund oft ohne Leine unterwegs gewesen war.
Meine Frau war zunächst skeptisch. Als sie jedoch unabhängig davon von einer anderen Hundehalterin Positives über dieses Training hörte, entschieden wir uns gemeinsam, es zu versuchen.
Das Erstgespräch überzeugte mich, die Erziehung von Tosca nach Marcs Ansatz anzugehen. Noch am selben Tag begann ich mit dem Training und verzichtete vollständig auf Leckerlis. Tosca war damals vier Monate alt. Und wir beide standen am Anfang eines Lernprozesses, den ich so nicht erwartet hatte.
Die ersten Übungen anhand der Lernvideos verliefen gut, und wir machten zunächst schnelle Fortschritte. Das motivierte mich sehr. Mit der Zeit fiel es Tosca jedoch zunehmend schwer, die Kommandos zuverlässig umzusetzen. Ich blieb konsequent und bestand auf deren Ausführung.
Beim ersten Privattermin machte mich Marc darauf aufmerksam, dass Tosca eine klare und bestimmte Führung braucht. Diese Rückmeldung half mir, mein eigenes Verhalten besser auf ihren Charakter abzustimmen und meine Kommunikation bewusster und eindeutiger zu gestalten.
Die wöchentlichen Zoom-Calls haben mir sehr dabei geholfen, meine Motivation aufrechtzuerhalten und das Training konsequent und ausdauernd weiterzuverfolgen. Marc hat die Anliegen und Fragen ernst genommen, gezielt nachgefragt und sachliche Anregungen gegeben.
Die Gruppentrainings mit anderen Hunden waren für uns sehr wertvoll. In den ersten Stunden fiel es Tosca schwer, sich auf die Übungen zu konzentrieren. Mehrmals büxte sie aus und suchte lieber den Kontakt zu den anderen Hunden.
Trotz der konsequenten Erziehung war es mir immer wichtig, Tosca auch Zuneigung und Verständnis entgegenzubringen. Ich spielte mit ihr, förderte den Kontakt zu anderen Hunden und war mir bewusst, dass Konsequenz und Beziehung kein Widerspruch sind.
Heute ist unser Alltag entspannt. Spaziergänge machen wieder Freude. Ausser in Ortschaften und an vielbefahrenen Strassen läuft Tosca draussen meist ohne Leine, an der Leine ruhig und ohne zu ziehen. Wir können sie problemlos in unseren Alltag integrieren – ob im Restaurant, im Hotel, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder sogar beim Stand-up-Paddeln.
Ich habe verstanden, wie stark meine innere Haltung, mein Gefühl von Sicherheit und die konsequente Einforderung von Abmachungen einen positiven Einfluss auf meinen Hund haben.
Diese Erkenntnis reichte weit über die Hundeerziehung hinaus. Durch das Coaching wurde mir bewusst, wie sehr meine innere Haltung, meine Klarheit und mein Verhalten nicht nur Tosca, sondern auch mein berufliches und privates Leben beeinflussen. Muster, die mir im Training begegneten, erkannte ich in anderen Lebensbereichen wieder.
Das war nicht immer angenehm, aber sehr wertvoll. Das Coaching half mir, diese Zusammenhänge nicht nur zu erkennen, sondern sie auch bewusst zu verändern. So wurde mir klar, dass Ausdauer, die konsequente Verfolgung von Zielen und eine kontinuierliche Selbstreflexion die Grundlage für nachhaltige Entwicklung sind – mit dem Hund und darüber hinaus.
Zu Beginn erhielt ich von «selbsternannten Expertinnen und Experten» ungefragt Ratschläge, was mich zeitweise verunsicherte. Einem solchen «Experten» begegne ich heute fast täglich; während seine beiden Hunde beim Vorbeigehen immer noch an der Leine ziehen, gehe ich mit meinem Hund ruhig und gelassen ohne Leine schmunzelnd an ihm vorbei.
Mich haben Marcs Konzept und seine Methode sehr überzeugt. Er verfügt über die ausserordentliche Fähigkeit, behutsam auf Menschen einzugehen, den Kern der Probleme zu identifizieren und die Teilnehmenden stützend zu befähigen, ihren Hund zu erziehen.
Für mich war dieses Training nicht nur Hundeerziehung, sondern auch persönliche Entwicklung.
Ich habe gelernt, dass echte Verbindung nicht durch Belohnung entsteht, sondern durch Klarheit, Präsenz und die Bereitschaft, bei sich selbst hinzuschauen.
Ich durfte Giacun und Tosca sehr früh auf ihrem gemeinsamen Weg begleiten. Giacun ist eine sehr sympathische, offene und stets positiv eingestellte Persönlichkeit. Diese Energie brachte auch Tosca mit. Gleichzeitig war sie sehr wild, unkoordiniert und teilweise auch stur.
Diese Kombination führte dazu, dass gewisse Entwicklungsschritte bei Tosca mehr Zeit brauchten als bei anderen Hunden. Es gab Phasen, in denen man hätte aufgeben können. Giacun tat das nicht. Seine Geduld, seine Bereitschaft dranzubleiben und immer weiterzuarbeiten haben mich sehr beeindruckt.
Er nahm regelmässig an den Gruppentrainings teil. Über die Zeit hinweg war es für mich schön zu beobachten, wie sich Schritt für Schritt Veränderungen einstellten. Giacun wuchs in seine Rolle hinein, gewann an Klarheit und Sicherheit, und Tosca fand dadurch immer mehr Orientierung.
Am Ende entwickelte sich dieses Team zu einer tragenden Kraft innerhalb der Gruppe. Giacun und Tosca wurden zu einem Vorbild für andere Teilnehmende.
Diese Geschichte zeigt sehr deutlich, was entstehen kann, wenn man nicht aufgibt, Verantwortung übernimmt und bereit ist, den Weg konsequent weiterzugehen.
Jede dieser Geschichten hat mit einem Gespräch angefangen.
Kostenloses Erstgespräch buchenIch bin Esther, 74 Jahre alt. Vor drei Jahren habe ich meine Tätigkeit als Coach und Organisationsentwicklerin beendet, um mich vermehrt meinem Kunstatelier zu widmen. Heute kann ich meinen Alltag frei gestalten und habe genügend Zeit, um mit unserem Hund zu trainieren, aber auch Nähe und Ruhe zu teilen.
Mein Hund Vasco ist ein grosser, bald achtjähriger Golden-Retriever-Rüde mit einem ausgeprägten Bedürfnis nach Eigenständigkeit. Er entscheidet gerne selbst, wo es langgeht. Territorial geprägte Verhaltensweisen gehören zu seinem Wesen.
Vor dem Training war Vasco uns gegenüber sehr abgegrenzt und distanziert. Er orientierte sich kaum an uns, machte «sein eigenes Ding» auf Spaziergängen, das heisst, er war mit Schnüffeln und dem Beobachten seines Umfelds beschäftigt – was wir von ihm wollten oder wo wir uns gerade befanden, war ihm weitgehend egal. Wir waren im Grunde genommen Luft für ihn.
In bestimmten Situationen wirkte Vasco innerlich angespannt, obwohl er nach aussen oft ruhig und phlegmatisch erschien. Dann zeigte sich diese Spannung in aufdringlichem Verhalten: Er sprang andere Menschen an, umklammerte sie und bestieg sie. Nach mehreren Vorfällen, bei denen er von anderen Rüden angegriffen wurde – beim ersten wirklich gravierenden Vorfall war er noch im Junghundalter –, beobachteten wir im Alter von etwa fünf Jahren eine Wesensveränderung. Er begann, Provokationen anzunehmen, und es kam zu mehreren Beissvorfällen, die in eine Anzeige beim Veterinäramt mündeten.
Ich war frustriert durch die fehlende Bindung – Vascos Vorgänger war mein «Seelenhund» gewesen und hatte mich durch dick und dünn begleitet. Probleme im Umgang mit ihm kannte ich keine. Nun konnte ich nicht wandern, nur wenig spielen (Vasco war desinteressiert), kaum kuscheln und betrieb ziemlich viel Erziehungsaufwand mit minimalen Resultaten. Spaziergänge waren eine freudlose Pflicht.
Unsicherheit, Zweifel und Frustration waren meine hauptsächlichen Gefühle. Waren wir die Falschen für diesen Hund? Wurden wir ihm nicht gerecht? Was brauchte er? Was konnte ich ihm nicht bieten? Was sollte ich noch versuchen, welche Bücher noch lesen, welche Coaches konsultieren? Ich konsultierte Bücher, besuchte Theorie- und Praxiskurse, war bei Trainern speziell für Herdenschutzhunde, für «Sturköpfe», in Deutschland, in Holland und so weiter.
Im Januar 2025 kam es zum vierten und fünften Beissvorfall – wie alle vorherigen auf einem Spaziergang mit meinem Mann. Ein drei Kilogramm schwerer Chihuahua provozierte Vasco, wurde von ihm geschüttelt und verletzt. In der Folge weigerte sich mein Mann, Vasco weiterhin draussen zu führen, und verlangte, dass wir ihn zur Vermittlung freigäben.
Das war der Auslöser für mich, einen weiteren und hoffentlich letzten Versuch mit einem Trainer zu wagen. Es war klar, dass wir mit allen Mitteln vermeiden wollten, dass nochmals ein Hund zu Schaden käme.
Vasco verbrachte zwei Wochen bei Marc im Intensivtraining – für meinen Mann mit der Idee, Vasco besser vermitteln zu können, für mich und meine Tochter mit dem Ziel, Vasco behalten zu können. Ich studierte während dieser Zeit die Videolektionen und befasste mich intensiv mit Marcs Konzept.
Sicherheit, Klarheit, Konsequenz, Verlässlichkeit. Schritt für Schritt wurde mir bewusst, dass wir Vasco zu viel Verantwortung überlassen hatten. Er war häufig gestresst, weil er nicht klar wusste, was wir von ihm erwarteten.
Ich begann, mich sehr genau zu reflektieren. Bin ich wirklich eindeutig, oder sende ich widersprüchliche Signale? Bin ich klar? Setze ich Abmachungen konsequent durch?
Mir wurde deutlich, dass ich Vasco zeigen musste, dass er sich auf mich verlassen kann. Dass ich Entscheidungen treffe, Verantwortung übernehme und ihm klar vermittle, was von ihm erwartet wird.
Nach einigen Monaten Training leben wir heute mit einem deutlich veränderten Hund. Vasco springt seit Monaten nicht mehr an Menschen hoch und lässt sich nur noch selten durch Situationen stressen.
Ein Trainer hatte uns empfohlen, das offene Erdgeschoss mit Absperrgittern zu unterteilen, damit Vasco nicht mehr zur Haustür gelangen könne. Das fühlte sich für uns nicht stimmig an, deshalb setzten wir es nicht um. Heute bellt Vasco auch ohne Absperrungen nicht mehr, wenn es an der Tür klingelt. Ich kann ihn ruhig in sein Bett schicken, wo er bleibt, bis ich das Kommando auflöse.
Draussen ist Vasco heute gut erreichbar. Er orientiert sich häufig an mir, zeigt einen zuverlässigen Abruf und geht ruhig an Katzen vorbei. Zu Hause legt er sich meist in meine Nähe, wenn ich im Wohnzimmer auf dem Sofa sitze. Er sucht den Kontakt, auf seine eigene Art. Noch immer ist er kein Kuschelhund, aber klar zugewandt und auf uns bezogen.
Das Zusammenleben mit Vasco hat sich für mich seit dem Training sehr positiv entwickelt. Ich bin ruhiger geworden, fühle mich sicherer und erlebe den Umgang mit seinen Eigenheiten heute als interessante Herausforderung. Der Fokus auf Alltagstauglichkeit kommt mir sehr entgegen.
Das grösste Geschenk ist für mich, dass Spaziergänge wieder Freude machen. Ich liebe es, zu üben, zu trainieren und genau zu beobachten, was funktioniert. Endlich fühle ich mich draussen wohl mit Vasco. Endlich machen die Spaziergänge wieder Spass. Und endlich habe ich das Gefühl, der Situation gewachsen zu sein.
Es lohnt sich, durch Höhen und Tiefen dranzubleiben, Rückschläge als Teil des Prozesses anzunehmen und sich nicht beirren zu lassen. Schwierige Situationen als Herausforderung zu sehen, eröffnet einen Perspektivenwechsel, der Gelassenheit, Klarheit und wieder Freude im Alltag ermöglicht.
Die Geschichte von Vasco wird mir immer besonders in Erinnerung bleiben. Esther hatte bereits vereinbart, Vasco zu mir ins Intensivtraining zu bringen. Kurz davor traf ich sie persönlich – und sie schilderte mir gleich zu Beginn offen, dass sich die Situation seit der Anmeldung nochmals zugespitzt hatte. Der letzte Beissvorfall sei einer zu viel gewesen, und sie stand vor der Entscheidung, Vasco nicht mehr behalten zu können.
Dieses Gespräch war sehr emotional. Es fiel Esther sichtlich schwer, diese Situation auszusprechen und die möglichen Konsequenzen zu benennen. Trotz allem führten wir ein offenes und respektvolles Gespräch. Ich akzeptierte die Entscheidung und den Stand der Dinge voll und ganz, auch wenn ich innerlich das Gefühl hatte, dass Unterstützung noch etwas hätte bewirken können.
Einige Tage später erhielt ich eine Nachricht von Esther. Sie und ihre Familie hatten sich entschieden, Vasco dennoch zu mir ins Intensivtraining zu geben, mit dem Ziel, für ihn einen guten Platz zu finden. Diese Haltung hat mich sehr beeindruckt. Es ist alles andere als selbstverständlich, in einer so belastenden Situation den Weg über professionelles Training zu wählen.
Ich arbeitete zwei Wochen intensiv mit Vasco. Das Training verlief sehr gut, und ich hielt Esther und ihre Familie laufend über die Fortschritte auf dem Laufenden. Irgendwann fiel dann der Entscheid, es doch noch einmal gemeinsam zu versuchen. Dieser Moment hat mich sehr gefreut und gleichzeitig stark motiviert, Esther und Vasco bestmöglich auf ihrem weiteren Weg zu unterstützen.
Esther ist eine sehr interessierte und engagierte Teilnehmerin. Sie wollte die Zusammenhänge genau verstehen und nahm regelmässig an den Gruppen-Calls sowie an den physischen Trainings teil. Die beiden heute gemeinsam zu sehen, erfüllt mich mit grosser Freude.
Diese Geschichte zeigt für mich sehr eindrücklich, was möglich wird, wenn Menschen bereit sind, auch in schwierigen Situationen nochmals hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und den Weg zu gehen.
Jede dieser Geschichten hat mit einem Gespräch angefangen.
Kostenloses Erstgespräch buchen«War mir anfangs etwas unsicher, ob ein Online-Kurs funktionieren kann. Und dann noch ohne Leckerlis … Es geht super – beides. Die Erklärungen und Anleitungen in den Videos sind sehr verständlich, nachvollziehbar, machen Sinn und Spass.»
Claudia Heller«Als wir mit unserem Hund Jax zu Marc kamen, war es praktisch unvorstellbar, entspannt an einem anderen Hund vorbeizugehen. … Besonders überzeugt hat uns, dass Marc ohne Leckerlis arbeitet und stattdessen auf eine klare Kommunikation und eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung setzt.»
Katja Wüthrich«Marc ist fachlich absolut kompetent, klar und konsequent in seinen Erklärungen und dabei immer respektvoll und niemals abwertend. … Auch der Preis ist die Qualität des Trainings und die persönliche Betreuung absolut wert.»
Jacqueline Jelmorini«Es geht bei ihm nie nur um ‹Sitz› oder ‹Platz›, sondern um Haltung, Energie, Klarheit und Eigenverantwortung. … Besonders schätze ich seine wertungsfreie Art. Man fühlt sich nie korrigiert oder klein gemacht, sondern bestärkt, gesehen und ernst genommen.»
Giulia Würsch«Ein einfühlsamer, klar strukturierter und fairer Hundetrainer. Dies spiegelt sich auch in seinem logischen und artgerechten Trainingsprogramm wider. … Beim Grenzen setzen konnte ich persönlich viel lernen und Hündin Wilma entsprechend davon profitieren.»
Magdalena Jäger«Was bringt es, wenn mein Hund tausend Kommandos kann, aber jedes Mal an der Leine austickt, wenn sie einen anderen Hund sieht? … Mit einem klaren Plan wussten wir täglich, was zu tun ist, ohne dafür zusätzliche Zeit fürs Training aufzuwenden. Die Erfolge waren schnell sichtbar.»
Nicole Sibold«Am Anfang waren wir ein wenig skeptisch, wie das ganz ohne Futterbelohnung klappen sollte. … Früher wäre es undenkbar gewesen, dass sich unser Hund in Anwesenheit von 20 bis 30 anderen Hunden konzentrieren kann. Heute, dank dem Training, kann er in grossen Gruppen sich entspannt hinsetzen, warten und abgerufen werden.»
Fabia Canonica«Die beste Entscheidung, welche ich für meinen 14 Monate alten unkastrierten Rüden treffen konnte. Jeden Cent wert. … Der Hundehalter erhält alle Werkzeuge, welche es braucht, seinen Hund ein Leben lang zu führen. … Die etwas andere Hundeschule, welche erzieht, nicht dressiert.»
Jana Mueller«Die Hürde, welche wir in 2 Jahren Hundeschule mit Klicker und Belohnungen nicht überwinden konnten, haben wir innerhalb einer Lektion besprochen, analysiert und gelöst.»
Dome Meier«Wir hatten zuvor schon einige Hundeschulen und Privatlektionen ausprobiert, waren aber oft frustriert und am Limit. … Besonders hilfreich sind die wöchentlichen Zoom-Calls: Fragen werden direkt beantwortet, und durch den Austausch fühlt man sich nie allein gelassen.»
Jaqueline Schneider«Ich bin mit meinem Kelpie seit seiner 12. Woche im Training von Marc Welti. … Das Training ist logisch und leicht nachvollziehbar, Probleme werden an der Wurzel behandelt und mit viel Einfühlungsvermögen und dennoch mit Klarheit gelöst.»
Barbara Luchsinger«Während dem obligatorischen Junghundekurs merkten wir, dass unser Hund mehr an den anderen Hunden interessiert war als an den Übungen. Es ging so weit, dass die Leckerlis ignoriert wurden. … Mittlerweile sind die Spaziergänge sehr viel entspannter als früher.»
Christoph LeuFünf verschiedene Ausgangslagen – und jedes Mal war der erste Schritt derselbe. Im kostenlosen Erstgespräch nimmt sich jemand aus meinem Team Zeit für eure Situation, eure grössten Herausforderungen und deine Ziele. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, was es bei euch braucht – und entscheidest danach in Ruhe.
Kostenlos · per Zoom · in der Regel 30 bis 45 Minuten · ohne Registrierung